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In der letzten Studie schauten wir Jesus, den Heiler, an. Aber er war nicht nur ein Heiler: Die Menschen kamen auch zu ihm, um ihm zuzuhören. Aus allen Landesteilen kamen sie in Strömen, zu hören, was er über das Reich Gottes, Gebet, Weisheit, Liebe, Vergebung, und über sich selbst zu sagen hatte. Es waren aber nicht alle mit Jesu Lehre zufrieden. Er scheute sich nicht, gegen die Heuchelei der religiösen Führer zu predigen. Er hatte Feinde, die ihn mit Fangfragen hinterlisten wollten, aber immer gelang es ihm, weise Antworten zu geben. Die religiösen Führer wollten Jesus sogar töten, konnten das aber wegen seiner grossen Beliebtheit im Volk kaum tun, "denn die Menschen hörten Jesus gern zu und achteten auf jedes seiner Worte." (Lukas 19,48). In dieser Studie werden wir zwei seiner bekanntesten Gleichnisse (das sind Geschichten, die biblische Wahrheiten lehren) anschauen. A. Der barmherzige Samariter
Viele Menschen gingen mit ernsthaften Fragen zu Jesus. Ein Mann ging zum Beispiel zu Jesus, um herauszufinden, was nach dem Tod mit ihm geschehen würde. Er fragte Jesus, wie er das "ewige Leben" erhalten könne. Jesus führte den Mann dazu, seine Antwort selber aus der Bibel zu beantworten. (Lukas 10,27) Lese Lukas 10:25-28
Darauf fragte der Mann Jesus: "Wer ist denn mein Nächster?". Jesus antwortete mit dem Gleichnis vom barmherzigen Samariter. Lese Lukas 10:29-37
Jesus verhält sich uns gegenüber als barmherziger Samariter. Er sieht unsere Nöte und unsere Fehler, aber anstatt an uns vorbeizueilen, streckt er seine Hand uns entgegen, um uns zu helfen. B. Der verlorene Sohn Dies Geschichte ist eine Einfache, aber dennoch eine der Grossartigsten der Weltliteratur. Anhand der Probleme, die Menschen oft untereinander haben, zeigt sie, wie wir Menschen uns oft gegenüber Gott verhalten. Lese Lukas 15:11-32
Diese Geschichte zeigt uns, dass uns Gott seine Liebe trotz unserem eigenwilligen Egoismus anbietet. Sie zeigt uns aber auch, dass wir immer zu Gott zurückkommen können, auch wenn wir uns sehr weit von ihm entfernt haben.
Mit welchem Teil der Geschichte können Sie sich besser identifizieren: Mit seiner Einstellung, als er von zuhause wegging, oder mit der, als er sich entschied, zurückzukehren? Können Sie glauben, dass Gott Sie so herzlich aufnehmen könnte, wie der Vater in der Geschichte seinen Sohn wieder aufgenommen hat? Vielleicht merken Sie in diesem Moment, dass Sie Gott brauchen, und dass Sie wieder zu ihm zurückkehren möchten. Vielleicht möchten Sie folgendes beten:
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