KRAFT - Welche Art von Wunder hat Jesus getan?

Die Auferstehung

Die Auferstehung ist ein sehr wesentlicher Teil des christlichen Glaubens. Ohne die Auferstehung Jesu wäre der christliche Glauben nichtssagend, denn Jesus selbst hat vorausgesagt, dass er am dritten Tag von den Toten auferweckt würde. Wenn Jesus aber wirklich von den Toten auferweckt wurde, so müssen wir annehmen, dass alles, was er gesagt hat, wahr ist - und wir können auch mit Sicherheit wissen, dass es ein Leben nach dem Tod gibt.

Es existiert viel Beweismaterial für die Auferstehung. Tatsächlich gibt es mehr rechtlich-historische Beweise (also solche Beweise, die vor Gericht gelten) für die Auferstehung als für die Niederlage Napoleons bei Waterloo. Es gibt verschiedene Gründe dafür, dass diejenigen, die sich mit der Auferstehung auseinandergesetzt haben, von ihrer Realität überzeugt sind.


Jesus hat selber seinen Tod und seine Auferstehung vorausgesagt, und alles geschah genauso, wie er es gesagt hatte

Johannes 2, 19-21: Jesus antwortete ihnen: "Diesen Beweis sollt ihr haben. Zerstört diesen Tempel! In drei Tagen werde ich ihn wieder aufbauen." "Was?" riefen sie. "In sechsundvierzig Jahren ist dieser Tempel erbaut worden, und du willst das in drei Tagen schaffen?" Mit dem Tempel aber meinte Jesus seinen Leib, der geopfert werden sollte.

Johannes 10,17: Der Vater liebt mich, weil ich mein Leben hingebe, um es neu zu empfangen.

Johannes 16,16-23: "Ich werde nur noch kurze Zeit bei euch sein. Bald nach meinem Weggehen aber werdet ihr mich wieder sehen." "Was meint er bloss damit?" fragten sich die Jünger. "Was heisst: Ich werde nur noch kurze Zeit bei euch sein! Aber bald darauf werdet ihr mich doch weidersehen? Und was bedeutet es, wenn er sagt: Ich gehe zum Vater? Und was meint er mit: Nur noch kurze Zeit? Wir verstehen das nicht." Jesus merkte, dass sie ihn fragen wollten, und sagt: "Macht ihr euch darüber Gedanken, dass ich gesagt habe: Ich werde nur noch kurze Zeit bei euch sein, aber bald darauf werdet ihr mich wieder sehen? Es wird tatsächlich so kommen, wie ich es euch jetzt sage: Ihr werdet weinen und klagen, aber die Welt wird sich freuen. Ihr werdet traurig sein, doch eure Traurigkeit soll sich in Freude verwandeln. Das ist genauso wie bei einer Frau, die ein Kind bekommt. Sobald ihr Kind geboren ist, hat sie Angst und Schmerzen der Geburt vergessen. Sie ist nur noch glücklich darüber, dass ihr Kind zur Welt gekommen ist. Auch ihr seid jetzt sehr traurig, aber ich werde euch wieder sehen. Dann werdet ihr froh und glücklich sein, und diese Freude kann euch niemand mehr nehmen. Am Tage unseres Wiedersehens werden alle eure Fragen beantwortet sein..."

Matthäus: 12,40: Jona war drei Tage und drei Nächte im Bauch des grossen Fisches. Ebenso wird der Menschensohn drei Tage und drei Nächte im Grab sein.

Matthäus 16,21: Während dieser Zeit begann Jesus mit seinen Jüngern über den Weg zu reden, den er noch gehen musste: "In Jerusalem werden mich die Führer des Volkes, die Hohenpriester und Schriftgelehrten foltern und töten. Aber drei Tage später werde ich auferstehen und leben."

Lukas 18, 31-33: Jesus rief seine zwölf Jünger zu sich und sagte ihnen: "Ihr wisst, dass wir jetzt nach Jerusalem gehen. Dort wird sich alles erfüllen, was die Propheten über den Menschensohn geschrieben haben. Man wird ihn verspotten, misshandeln, anspucken und schliesslich auspeitschen und töten. Doch drei Tage später wird er von den Toten auferstehen."


Das Geschehnis ist von verschiedenen zuverlässigen Historikern dokumentiert worden

Verschiedene Historiker, z.B. Josephus (ca. 37-110 AD), Ignatius (ca. 50-115 AD), Justin Martyr (ca. 100-165 Ad) und Tertullian (ca. 160-220 AD) waren davon überzeugt, dass die Auferstehung tatsächlich geschehen ist. Ihre Schriften bestätigen die Evangelien, die (nach Kenntnissen der Bibelforschung) zwischen 37-64 AD geschrieben wurden.

Auch andere Historiker des 1. und 2. Jahrhunderts, darunter Cornelius Tacitus, Sueton, Plinius Secundus und Lucian von Samosata, schrieben über den Einfluss, der die Auferstehung auf die Menschen ihrer Zeit hatte.


Das Grab war leer - die Auferstehung ist die einzige gute Erklärung dafür

Das Grab, in dem die Leiche Jesu lag, wurde dauernd von römischen Soldaten intensiv bewacht. Der Eingang des Grabes war von einem riesigen Stein geschlossen. Die römische Wache, die meistens aus 16 Soldaten bestand, hätten es den Jüngern unmöglich gemacht, die Leiche zu stehlen - was die Jünger aber gar nicht erst versucht haben, denn sie hatten sich aus Angst versteckt. Einige Leute sind der Meinung, dass Jesus gar nicht tot, sondern nur geschwächt ins Grab gelegt wurde. Wäre dies aber so gewesen, so hätten ihm der Stein am Eingang und die Wache die Flucht unmöglich gemacht. Jesus war gepeitscht und gepeinigt worden und ist sechs Stunden lang am Kreuz gehangen, dann stiess ihm ein Soldat eine Lanze in die Seite, und schliesslich wurde seine Leiche, nach Jüdischer Tradition, in etwa 100 Pfund Leinen und Gewürzen gewickelt, bevor sie ins Grab gelegt wurde. Nach all dem wäre Jesus sicher nicht in der Lage gewesen, einen grossen Stein vom Grabeingang (bergaufwärts) wegzurollen, 16 römischen Soldaten auszuweichen, und später strahlend vor seinen Jüngern zu erscheinen!

Die jüdischen Führer hätten sicher gerne die Auferstehung abgestritten, und hätten dies erfolgreich tun können, wenn sie einfach nur die Leiche hätten zeigen können - aber sie konnten keine Leiche zeigen, weil es keine gab.


Mehrere Menschen waren Augenzeugen der Auferstehung

Nach seiner Auferstehung erschien Jesus mindestens 10 mal den Menschen, die ihn gekannt hatten, und es waren bis zu 500 Menschen, die ihn zur gleichen Zeit gesehen haben. Diese Erscheinungen waren keine Halluzinationen, denn Jesus hat bei diesen Gelegenheiten mit seinen Nachfolgern gesprochen und gegessen, und sie haben seinen Körper berührt.

Lukas 24,36-39: Noch während sie berichteten, stand Jesus plötzlich mitten im Kreis der Jünger. "Friede sei mit euch!" begrüsste er sie. Die Jünger erschraken furchtbar. Sie dachten, ein Geist stünde vor ihnen. "Warum hab ihr Angst?" fragte Jesus. "Wieso zweifelt ihr daran, dass ich es bin? Seht doch die Wunden an meinen Händen und Füssen! Ich bin es wirklich. Hier, fasst mich an und überzeugt euch, dass ich kein Geist bin. Geister sind doch nicht auf Fleisch und Blut!"

Johannes 20,26-29: Acht Tage später hatten sich die Jünger wieder versammelt. Diesmal war Thomas bei ihnen. Und obwohl sie die Türen wieder abgeschlossen hatten, stand Jesus auf einmal in ihrer Mitte und grüsste sie: "Friede sei mit euch!" Dann wandte er sich an Thomas: "Lege deinen Finger auf meine durchbohrten Hände! Gib mir deine Hand und lege sie in die Wunde an meiner Seite! Zweifele nicht länger, sondern glaube!" Thomas antwortete nur: "Mein Herr und mein Gott!" Doch Jesus sagte zu ihm: "Du glaubst, weil du mich gesehen hast. Wie glücklich können erst die sein, die nicht sehen und trotzdem glauben."

1. Korinther 15,3-8: Zuerst habe ich euch weitergegeben, was ich selbst empfangen habe: Christus ist für unsere Sünden gestorben. Das ist das Wichtigste, und so steht es schon in der Heiligen Schrift. Er wurde begraben und am dritten Tag vom Tode auferweckt, wie es die Propheten angekündigt hatten. Als der Auferstandene hat er sich zuerst Petrus gezeigt und später den zwölf Aposteln. Dann haben ihn mehr als fünfhundert Brüder zur gleichen Zeit gesehen, von denen die meisten noch heute leben; einige sind inzwischen gestorben. Später ist er Jakobus und schliesslich allen Aposteln erschienen. Zuletzt hat er sich auch mir gezeigt, der ich es am wenigsten verdient hatte.


Die Auferstehung ist die einzige sinnvolle Erklärung für den Anfang der christlichen Bewegung.

Die christliche Gemeinde entstand in derselben Stadt, in der Jesus öffentlich getötet und begraben wurde. Der Glaube an den auferstandenen Christus muss wirklich fest gewesen sein, um aus Jerusalem in die ganze Welt hinaus zu wachsen. Die Christliche Gemeinde ist nun die grösste Institution, die es gibt oder die jemals existiert hat. Es scheint logisch, dass dies unmöglich wäre, wenn die Auferstehung bloss eine Geschichte gewesen wäre.


Die Auferstehung ist die einzige logische Erklärung dafür, dass sich die Leben der Jünger völlig verändert haben

Jesus wurde vor seinem Gerichtsfall von seinen Jüngern verlassen und sogar verleugnet; nach seinem Tode waren die Jünger entmutigt und verängstigt. Sie haben nicht damit gerechnet, dass Jesus von den Toten aufsteht. Aber nach seiner Auferstehung und nach Pfingsten waren die gleichen Männer und Frauen von der Kraft des auferstandenen Jesus verändert worden. In seinem Namen haben sie die Welt auf den Kopf gestellt. Viele von ihnen wurden zum Tode verurteilt wegen ihrem Glauben; andere wurden gnadenlos verfolgt. Doch blieben sie mutig und entschlossen - das kann nur aus ihrem festen Glauben, dass Jesus tatsächlich auferstanden war, stammen. Diese Tatsache war es, wofür sie lebten und starben..


Durch die Geschichte hindurch und bis zum heutigen Tage, glaubten die meisten Wissenschaftler, die sich mit den Umständen der Auferstehung auseinandergesetzt haben, dass Jesus wirklich lebt.

Der verstorbene Simon Greenleaf, von der Harvard Law School, war eine Kapazität bei Fragen über Rechtsgrundlagen. Nachdem er sich mit den Beweisen für die Auferstehung auseinandergesetzt hatte, kam er zu dem den Schluss: "Also war es unmöglich, dass sie was sie geschrieben hatten fortdauernd hätten bestätigen können, wenn Jesus nicht auferstanden wäre, und wenn sie diese Tatsache nicht mit absoluter Sicherheit gewusst hätten." Greenleaf, ein Jude, begann dann an Jesus Christus als Messias zu glauben.



Sie haben nun die Beweise gelesen: Zu welchem Schluss kommen Sie? Glauben Sie, dass Jesus lebt? Wer dies glaubt, kann das ewige Leben erhalten und eine Beziehung mit Jesus eingehen. Lernen Sie, wie Sie in diese ewige Beziehung beginnen können.


Teil 1: Die Wunder Jesu

Wie beeinflusste das Leben Jesu die Welt?


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