Übersicht - Was sagten die Leute bevor er geboren wurde?

Lange vor Jesu Geburt sagte die Bibel sein Leben und Tod voraus.

Das Alte Testament (der Teil der Bibel, der vor der Geburt von Jesus geschrieben wurde) wurde etwa 450 v.C. fertiggestellt, also hunderte von Jahren bevor Jesus auf die Welt kam. Durch das ganze Alte Testament hindurch finden sich Voraussagen von vielen verschiedenen Schreibern, die ganz erstaunliche Einzelheiten enthalten.

Zum Beispiel sagt das Alte Testament voraus, dass Jesus von jemandem verraten werden würde, dem er vertraute. "Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mit mir vom selben Brot gegessen hat, auch er tritt mich mit Füssen." (Psalm 41,10). Das Neue Testament, das vom Leben und der Auferstehung von Jesus berichtet, zeigt, dass einer der 12 Männer die Jesus zu seinem inneren Kreis machte, Verrat an ihm üben werde. "Dann ging Judas Iskariot, einer aus dem Kreis der 12, zu den führenden Priestern, um ihnen Jesus in die Hände zu spielen." (Markus 14,10).

Das Alte Testament enthält mehr als 300 Voraussagen wie diese, die während des Lebens, Sterbens und der Auferstehung von Jesus eintrafen. Die Chance, dass nur 8 dieser Voraussagen zufällig im Leben eines Menschen eintreffen, entspricht einer Wahrscheinlichkeit von 1:100'000'000'000'000'000. Wenn man die Rechnung mit 48 solchen Voraussagen macht, kommt man auf die unvorstellbare Zahl von 10 hoch 157, das wäre eine Eins mit 157 Nullen. Wenn man jetzt noch die restlichen 250 Voraussagen dazu nimmt, wird klar, dass es ganz unmöglich ist, für irgend einen Menschen, ausser Jesus selbst, in einer so begrenzten Lebenszeit und mitten in den Ereignissen seiner Zeit, alle diese Prophetien zu erfüllen.

Prophetie Erfüllung



Nachkomme Abrahams
 

1.Mose 18,18: "Abraham soll doch zu einem großen, mächtigen Volk werden, durch ihn sollen alle Völker der Erde Segen erlangen." Apostelgeschichte 3,25: "Ihr seid die Söhne der Propheten und des Bundes, den Gott mit euren Vätern geschlossen hat" Als er zu Abraham sagte: "Durch deinen Nachkommen sollen alle Geschlechter der Erde Segen erlangen."



Nachkomme Isaaks
 

1.Mose 17,19: Gott entgegnete: "Nein, deine Frau Sara wird dir einen Sohn gebären, und du sollst ihn Isaak nennen. Ich werde meinen Bund mit ihm schließen als einen ewigen Bund für seine Nachkommen." Matthäus 1,2: "Abraham war der Vater von Isaak, Isaak von Jakob, Jakob von Juda und seinen Brüdern."



Nachkomme Jakobs
 

4.Mose 24,17: "Ich sehe ihn, aber nicht jetzt, ich erblicke ihn, aber nicht in der Nähe: Ein Stern geht in Jakob auf, ein Zepter erhebt sich in Israel. Er zerschlägt Moab die Schläfen und allen Söhnen Sets den Schädel." Lukas 3,34: ."..Sohn von Jakob, Sohn von Isaak, Sohn von Abraham, Sohn von Terach, Sohn von Nahor..."



Abstammung vom Stamm Juda
 

1.Mose 49,10: "Nie weicht von Juda das Zepter, der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der kommt, dem er gehört, dem der Gehorsam der Völker gebührt." Lukas 3,33: "Sohn von Amminadab, Sohn von Admin, Sohn von Arni, Sohn von Hezron, Sohn von Perez, Sohn von Juda."



Geburtsort Bethlehem
 

Micha 5,1: "Darum gibt der Herr sie preis, bis die Gebärende einen Sohn geboren hat. Dann wird der Rest seiner Brüder heimkehren zu den Söhnen Israels." Matthäus 2,1: "Als Jesus zur Zeit des Königs Herodes in Betlehem in Judäa geboren worden war,..."



Geboren von einer Jungfrau
 

Jesaja 7,14: "Darum wird euch der Herr von sich aus ein Zeichen geben: Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, sie wird einen Sohn gebären, und sie wird ihm den Namen Immanuel (Gott mit uns) geben." Matthäus 1,18: "Mit der Geburt Jesu Christi war es so: Maria, seine Mutter, war mit Josef verlobt; noch bevor sie zusammengekommen waren, zeigte sich, dass sie ein Kind erwartete - durch das Wirken des Heiligen Geistes."



Kleinkindermassaker
 

Jeremia 31,13: "So spricht der Herr: Ein Geschrei ist in Rama zu hören, bitteres Klagen und Weinen. Rahel weint um ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, um ihre Kinder, denn sie sind dahin." Matthäus 2,16: "Als Herodes merkte, dass ihn die Sterndeuter getäuscht hatten, wurde er sehr zornig, und er ließ in Betlehem und der ganzen Umgebung alle Knaben bis zum Alter von zwei Jahren töten, genau der Zeit entsprechend, die er von den Sterndeutern erfahren hatte."



Flucht nach Ägypten als Kind
 

Hosea 11,1: "Als Israel jung war, gewann ich ihn lieb, ich rief meinen Sohn aus Ägypten." Matthäus 2,14: "Da stand Josef in der Nacht auf und floh mit dem Kind und dessen Mutter nach Ägypten."



Sein Dienst in Galiläa und am Jordan
 

Jesaja 8,23-9,2: "...wer jetzt in Not ist, bleibt nicht im Dunkel. Einst hat er das Land Sebulon und das Land Naftali verachtet, aber später bringt er die Straße am Meer wieder zu Ehren, das Land jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden. Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf. Du erregst lauten Jubel und schenkst große Freude. Man freut sich in deiner Nähe, wie man sich freut bei der Ernte, wie man jubelt, wenn Beute verteilt wird." Matthäus 4,12-16: "Als Jesus hörte, dass man Johannes ins Gefängnis geworfen hatte, zog er sich nach Galiläa zurück. Er verliess Nazaret, um in Kafarnaum zu wohnen, das am See liegt, im Gebiet von Sebulon und Naftali. Denn es sollte sich erfüllen, was durch den Propheten Jesaja gesagt worden ist: Das Land Sebulon und das Land Naftali, die Straße am Meer, das Gebiet jenseits des Jordan, das heidnische Galiläa: das Volk, das im Dunkel lebte, hat ein helles Licht gesehen; denen, die im Schattenreich des Todes wohnten, ist ein Licht erschienen."



Abgelehnt von den Juden
 

Jesaja 53,3: "Er wurde verachtet und von den Menschen gemieden, ein Mann voller Schmerzen, mit Krankheit vertraut. Wie einer, vor dem man das Gesicht verhüllt, war er verachtet; wir schätzten ihn nicht." Johannes 1,11: "Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf."



Sein Geist der Weisheit und Erkenntnis
 

Jesaja 11,2-4: "Der Geist des Herrn lässt sich nieder auf ihm: der Geist der Weisheit und der Einsicht, der Geist des Rates und der Stärke, der Geist der Erkenntnis und der Gottesfurcht. Er richtet nicht nach dem Augenschein, und nicht nur nach dem Hörensagen entscheidet er, sondern er richtet die Hilflosen gerecht und entscheidet für die Armen des Landes, wie es recht ist. Er schlägt den Gewalttätigen mit dem Stock seines Wortes und tötet den Schuldigen mit dem Hauch seines Mundes." Lukas 2,52: "Jesus aber wuchs heran, und seine Weisheit nahm sehr zu, und er fand Gefallen bei Gott und den Menschen."



Sein triumphaler Einzug in Jerusalem auf einem jungen Esel
 

Sacharia 9,9: "Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin." Johannes 12,13-14: "Da nahmen sie Palmzweige, zogen hinaus, um ihn zu empfangen, und riefen: Hosanna! Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn, der König Israels! Jesus fand einen jungen Esel und setzte sich darauf - wie es in der Schrift heißt: Fürchte dich nicht, Tochter Zion! Siehe, dein König kommt; er sitzt auf dem Fohlen einer Eselin."

Einzug auf den Tag vorausgesagt.



Den Zeitpunkt seiner Ankunft wurde auf den Tag genau prophezeit
 

Daniel 9,25-26: "Nun begreif und versteh: Von der Verkündigung des Wortes über die Rückführung des Volkes und den Wiederaufbau Jerusalems bis zur Ankunft eines Gesalbten, eines Fürsten, sind es sieben Wochen; und zweiundsechzig Wochen lang baut man die Stadt wieder auf mit ihren Plätzen und Gräben, obwohl es eine bedrängte Zeit sein wird. Nach den zweiundsechzig Wochen wird ein Gesalbter umgebracht, aber ohne (Richterspruch). Das Volk eines Fürsten, der kommen wird, bringt Verderben über die Stadt und das Heiligtum. Er findet sein Ende in der Flut; bis zum Ende werden Krieg und Verwüstung herrschen, wie es längst beschlossen ist." Diese Prophetie beruht auf Daniels "Jahrwochen", wonach hier 483 biblische Jahre gemeint sind. Wenn man folglich vom Tag, an dem der Perserkönig Artaxerxes das Dekret zum Wiederaufbau der Stadtmauern von Jerusalem erliess, dem 5. März 444 v.C., 173'880 Tage hinzuzählt, kommt man auf Palmsonntag, den 30. März 33 n.C. Jesus ritt eine Woche bevor er umgebracht wurde, in Jerusalem ein, was genau der Zahl von Tagen in 483 biblischen Jahren entspricht. Biblische Jahre wurden damals mit 12 Monaten zu je 30 Tagen gerechnet.



Verraten durch einen nahen Freund
 

Psalm 41,10: "Auch mein Freund, dem ich vertaute, der mit mir vom selben Brot gegessen hat, auch er tritt mich mit Füssen." Markus 14,10: "Dann ging Judas Iskariot, einer aus dem Kreis der 12, zu den führenden Priestern, um ihnen Jesus in die Hände zu spielen."



Verkauft für 30 Silberlinge
 

Sacharia 11,12: "Ich sagte zu ihnen: Wenn ihr wollt, gebt mir jetzt meinen Lohn, wenn nicht, verzichte ich darauf. Da zählten sie mir 30 Silberstücke ab und gaben sie mir." Matthäus 26,15: "Was gebt ihr mir, wenn ich ihn euch in die Hände spiele?"

Sie zahlten ihm dreißig Silberstücke.



Geld zurückgewiesen und verwendet zum Kauf des Töpferackers
 

Sacharias 11,13: "Darauf sagte der HERR zu mir: Diese stolze Summe bin ich ihnen also wert! Wirf das Silber dem Schmelzer hin! Ich nahm die 30 Silberstücke und warf sie im Tempel dem Mann hin, der das Gold und das Silber einschmilzt." Matthäus 27,6-7: "Die führenden Priester nahmen das Geld an sich und sagten: An diesem Geld klebt Blut; es ist nach dem Gesetz verboten, solches Geld in den Tempelschatz zu tun.

Sie berieten sich und beschlossen, davon den Töpferacker zu kaufen und als Friedhof für Ausländer zu benutzen."



Sein Schweigen während dem Prozess
 

Jesaja 53,7: "Er wurde misshandelt, aber er trug es, ohne zu klagen. Wie ein Lamm, wenn es zum Schlachten geführt wird, wie ein Schaf, wenn es geschoren wird, duldete er alles schweigend, ohne zu klagen." Matthäus 26,62-63: "Da stand der Oberste Priester auf und fragte Jesus: Hast du nichts zu sagen zu dem, was diese beiden gegen dich vorbringen? Aber Jesus schwieg.

Der Oberste Priester sagte: Ich nehme von dir einen Eid bei dem lebendigen Gott und fordere dich auf, uns zu sagen: Bist du Christus, der versprochene Retter, der Sohn Gottes?"



Sein Leiden für andere
 

Jesaja 53,4-5: "In Wahrheit aber hat er die Krankheiten auf sich genommen, die für uns bestimmt waren, und die Schmerzen erlitten, die wir verdient hatten. Wir meinten, Gott habe ihn gestraft und geschlagen; doch wegen unserer Schuld wurde er gequält und wegen unseres Ungehorsams geschlagen. Die Strafe für unsere Schuld traf ihn, und wir sind gerettet. Er wurde verwundet, und wir sind heil geworden." Matthäus 8,16-17: "Am Abend brachten die Leute viele Besessene zu Jesus. Mit seinem Wort trieb er die bösen Geister aus und heilte alle Kranken. Damit ging in Erfüllung, was Gott durch den Propheten Jesaja angekündigt hatte: Er hat unsere Leiden von uns genommen und unsere Krankheiten weggeschafft."



Seine Kreuzigung zusammen mit Sündern
 

Jesaja 53,12: "Ich will ihn zu den Großen rechnen, und mit den Mächtigen soll er sich die Beute teilen. Denn er ging in den Tod und ließ sich unter die Verbrecher zählen. So trug er die Strafe für viele und trat für die Schuldigen ein." Matthäus 27,38: "Mit Jesus zusammen wurden zwei Verbrecher gekreuzigt, einer rechts und einer links von ihm."



Die Durchbohrung seiner Hände und Füsse
 

Psalm 22,17: "Meine Kehle ist ausgedörrt, die Zunge klebt mir am Gaumen, ich sehe mich schon im Grab liegen - und du lässt das alles zu!" Johannes 20,27: "Dann wandte er sich an Thomas und sagte: Leg deinen Finger hierher und sieh dir meine Hände an! Streck deine Hand aus und lege sie in meine Seitenwunde! Hör auf zu zweifeln und glaube."



Beleidigt und verspottet von Menschen
 

Psalm 22,6-8: "Sie schrien zu dir und wurden befreit; sie hofften auf dich und wurden nicht enttäuscht. Doch ich bin kaum noch ein Mensch, ich bin ein Wurm, von allen verhöhnt und verachtet. Wer mich sieht, macht sich über mich lustig, verzieht den Mund und schüttelt den Kopf." Matthäus 27,39-40: "Die Leute, die vorbeikamen, schüttelten den Kopf und verhöhnten Jesus:

Du wolltest den Tempel niederreißen und in drei Tagen wieder aufbauen! Wenn du Gottes Sohn bist, dann befreie dich doch und komm herunter vom Kreuz!"



Galle und Essig zu trinken
 

Psalm 69,22: "Statt Nahrung haben sie mir Gift gereicht, mir Essig angeboten, um meinen Durst zu löschen." Johannes 19,29: "In der Nähe stand ein Gefäß mit Essig. Die Soldaten tauchten einen Schwamm hinein, steckten ihn auf einen Ysopstengel und hielten ihn Jesus an die Lippen."



Seine Seite durchstochen mit einem Speer
 

Sacharia 12,10: "Die Nachkommen Davids und die Bewohner Jerusalems aber werde ich mit einem reumütigen Geist erfüllen, der sie dazu treibt, mich um Erbarmen anzuflehen. Sie werden schuldbewusst zu mir aufblicken wegen des Mannes, den sie durchbohrt haben. Sie werden um ihn trauern, wie man um den einzigen Sohn trauert, sie werden weinen und klagen wie um einen Erstgeborenen." Johannes 19,34: "Aber einer der Soldaten stach ihm mit seinem Speer in die Seite. Da kam Blut und Wasser heraus."



Soldaten würfeln um sein Kleid
 

Psalm 22,19: "Schon losen sie um meine Kleider und verteilen sie unter sich." Markus 15,24: "Sie nagelten ihn ans Kreuz und verteilten dann untereinander seine Kleider. Durch das Los bestimmten sie, was jeder bekommen sollte."



Nicht ein Knochen gebrochen
 

Psalm 34,21: "Er bewahrt ihn so unversehrt, dass ihm kein Knochen gebrochen wird." Johannes 19,33: "Als sie zu Jesus kamen, merkten sie, dass er schon tot war. Darum brachen sie seine Beine nicht."



Begraben im Grab eines Reichen
 

Jesaja 53,9: "Sie begruben ihn bei den Reichen." Matthäus 27,57-60: "Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa; er hieß Josef und war gleichfalls ein Jünger von Jesus geworden. Er ging zu Pilatus und bat ihn, den Leichnam von Jesus freizugeben. Da befahl Pilatus, ihn auszuliefern. Josef nahm den Toten, wickelte ihn in ein neues Leinentuch 60 und legte ihn in sein eigenes Grab, das in einen Felsen gehauen und noch unbenutzt war. Dann rollte er einen schweren Stein vor den Grabeingang und ging fort."



Seine Auferweckung vom Tod
 

Psalm 16,10: "Du, HERR, wirst mich nicht der Totenwelt preisgeben! Du wirst nicht zulassen, dass ich für immer im Grab ende; denn ich halte in Treue zu dir!" Matthäus 28,9: "Da stand plötzlich Jesus selbst vor ihnen und sagte: Seid gegrüßt! Die Frauen warfen sich vor ihm nieder und umfassten seine Füße."



Seine Himmelfahrt
 

Psalm 68,19: "Du bist aufgefahren zur Höhe und führtest Gefangne gefangen; du hast Gaben empfangen unter den Menschen; auch die Abtrünnigen müssen sich, Gott, vor dir bücken." Lukas 24,50-51: "Darauf führte Jesus sie aus der Stadt hinaus nach Betanien. Dort erhob er die Hände, um sie zu segnen. Und während er sie segnete, entfernte er sich von ihnen und wurde zum Himmel emporgehoben."


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